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Der Verein

Freundeskreis Elisabeth-Hospiz e.V.

Träger und alleiniger Gesellschafter der Elisabeth-Hospiz gemeinnützige GmbH ist der „Freundeskreis Elisabeth-Hospiz e. V.“ in Lohmar, gegründet 1988.

Die guten Freunde des Hospizes
Die Vorstandsmitglieder des Vereins



Die guten Freunde des Hospizes

von Heijo Hauser, Vorsitzender Freundeskreis Elisabeth-Hospiz e.V.


Einen Freundeskreis zu haben, auf den man sich in guten wie in schlechten Zeiten verlassen kann: was gibt es Schöneres im Leben, als wenn man dies von sich sagen kann. Das Elisabeth-Hospiz und seine dort aufgenommenen Gäste können dies sagen: der Freundeskreis des Elisabeth-Hospizes e.V. steht als Träger fest an der Seite des Hospizes - zu allen Zeiten. Er hat es gegründet und begleitet es seitdem auf vielfältige Weise. Was genau bedeutet dies denn nun? Die Aufgaben des Hospizes sind klar: die liebevolle und gleichzeitig professionelle Versorgung und Betreuung unserer schwerkranken Gäste. Welche Aufgaben hat aber der Freundeskreis? Diese und weitere Fragen möchte ich Ihnen in dem folgenden Artikel erläutern.

Zunächst einmal liegt der Ursprung aller Hospiz-Aktivitäten in Lohmar-Deesem darin begründet, dass schon Mitte der 1980er Jahre eine Gruppe von Freunden die Vision hatte, ein stationäres Hospiz in Lohmar-Deesem zu gründen. Zu diesem Kreis gehörten die Ehepaare Brombach und Sprenger und auch unser heutiges Vorstandsmitglied Dr. Bernhard Schlags. Diese Gruppe hat dann im Jahre 1988 den Förderverein "Freundeskreis zur Förderung von Sterbebegleitung und Hospiz e.V." gegründet. Damit war der Träger, der Gesellschafter des Elisabeth-Hospizes geboren. Ende 1990/ Anfang 1991 nahm dann die Elisabeth-Hospiz gGmbH ihre Hospizarbeit auf. Im Jahre 1997 wurde der Trägerverein umbenannt in "Freundeskreis Elisabeth-Hospiz e.V." - am Sinn und Zweck des Vereins hat dies aber nichts geändert.

Seit dieser Zeit gibt es also zwei Körperschaften: die Elisabeth-Hospiz gGmbH ist die Gesellschaft, die das Hospiz betreibt und in der alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind und die von den beiden Geschäftsführern Edgar Drückes und Uwe Grünheid geführt wird. Und den Freundeskreis Elisabeth-Hospiz e.V. als Träger und Gesellschafter, der im Wesentlichen drei Aufgaben hat.

Als alleiniger Gesellschafter der Hospiz gGmbh kontrolliert der Freundeskreis als "Eigentümer" des Elisabeth-Hospizes dessen Aktivitäten. Der Vorstand des Freundeskreises agiert insofern wie ein Aufsichtsrat und überwacht die Tätigkeit der beiden Geschäftsführer und berät sie natürlich auch in wichtigen Fragen. Dies alles findet natürlich in einem sehr kollegialen und freundschaftlichen Rahmen statt - so wie man dies in einer Hospizorganisation erwarten sollte.

Die zweite Aufgabe ergibt sich daraus, dass der Freundeskreis Eigentümer aller Grundstücke und Gebäude auf dem Hospiz-Gelände ist und diese der Hospiz gGmbH zur Nutzung vermietet hat. Die Instandhaltung und Pflege der Gebäude fällt also auch in den Aufgabenbereich des Freundeskreises.

Die dritte und letztlich wichtigste Aufgabe des Freundeskreises ist die finanzielle Unterstützung des Elisabeth-Hospizes. Was bedeutet dies nun genau?

Bereits seit August 2009 ist die Versorgung in einem stationären Hospiz für alle Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse kostenfrei. Dies gilt auch für die meisten Privatversicherten. Der Gesetzgeber verlangt aber, dass der Träger eines stationären Hospizes einen sogenannten Trägeranteil, einen Eigenanteil zahlen muss. Bis 2015 waren dies 10% der anerkannten Kosten. Dieser Anteil ist vom Gesetzgeber ab Januar 2016 auf 5% reduziert worden. Diese erfreuliche Entwicklung zeigt, dass mittlerweile alle relevanten Entscheidungsträger erkannt haben, welch wichtige Bedeutung Hospize heute und in Zukunft in der Gesellschaft einnehmen.

Nun bedeutet dies aber nicht, dass der Träger des Elisabeth-Hospizes "nur" 5% aller entstandenen Kosten selbst aufbringen muss. Denn die tatsächlich entstandenen Kosten sind deutlich höher als die anerkannten Kosten. Dies liegt z.B. daran, dass wir im Elisabeth-Hospiz deutlich mehr Pflegekräfte beschäftigen, als dies von den Kostenträgern, also den Kranken- und Pflegekassen anerkannt, sprich erstattet wird. Damit können wir uns sehr viel intensiver und individueller um unsere Gäste und deren Angehörige kümmern. Dieser sogenannte Personalschlüssel, den wir im Elisabeth-Hospiz seit langer Zeit haben, ist wohl einer der besten, den man in deutschen Hospizen finden kann. Dies bedeutet aber, dass wir als Träger deutlich mehr als 5% der tatsächlichen entstandenen Kosten tragen müssen. Trotz der Reduzierung von 10% auf 5% gehen wir deshalb davon aus, dass in den nächsten Jahren der Freundeskreis jährlich mindestens 250.000 EUR der Elisabeth-Hospiz gGmbH zur Verfügung stellen muss, um die finanzielle Lücke zu füllen. Aber das werden wir gerne tun, denn wir alle wollen diesen hohen Standard im Elisabeth-Hospiz beibehalten. Dies ist Teil unseres Leitbilds.

Woher nimmt der Freundeskreis diesen hohen Betrag Jahr für Jahr?

Mitgliedsbeiträge

Eine ganz zentrale Bedeutung haben die Beiträge unserer Mitglieder. Der Freundeskreis Elisabeth-Hospiz ist mit Sicherheit einer der Mitglieder-stärksten Hospiz-Trägervereine in Deutschland. Insbesondere in den letzten 10 Jahren hat sich die Zahl unserer Mitglieder deutlich erhöht: waren es Ende 2005 noch unter 300 Mitglieder, sind es heute im Jubiläumsjahr 2016 fast 1.300 Mitglieder. Besonders wichtig ist für uns dabei, dass die Beiträge unser Mitglieder sehr verlässlich Jahr für Jahr eingehen. Anders z.B. als die Spendeneingänge, die von Jahr zu Jahr schwanken können. Allen unseren Mitgliedern möchte ich ganz herzlich für ihre Unterstützung des Elisabeth-Hospizes danken. Wenn sie noch kein Mitglied sind, darf ich sie heute vielleicht ermuntern, einmal über eine Mitgliedschaft nach zu denken. Einen Aufnahmeantrag finden Sie hier.

Spenden

In jedem Jahr freuen wir uns über eine große Anzahl von Spendern, die den Freundeskreis und damit das Elisabeth-Hospiz unterstützen. Natürlich wissen wir aber zu Beginn eines Jahres nicht, welcher Spendenbetrag am Ende des Jahres eingegangen sein wird. Erfreulicherweise war es in all den letzten Jahren ein schöner Betrag. Deshalb allen Spendern ein ganz herzliches Dankeschön. Jede Spende wird sofort und zu 100% für die optimale und liebevolle Betreuung unserer Gäste im Hospiz eingesetzt.
Eine sehr häufig von Angehörigen im Hospiz verstorbener Gäste genutzte Spendenform ist die Kranzspende. Dabei bittet man in den Traueranzeigen anstelle von Kränzen oder Blumen zur Beerdigung um Spenden für das Elisabeth-Hospiz. Selbstverständlich erhält jeder Spender eine Zuwendungsbescheinigung des Freundeskreises.

Vermächtnisse und Erbschaften

Wir verstehen es als ganz besondere Anerkennung unserer Arbeit im Elisabeth-Hospiz, dass wir von Zeit zu Zeit Vermächtnisse zugesprochen bekommen und Erbschaften erhalten. Diese Zuwendungen erhalten wir natürlich viel seltener als z.B. Spenden. Aber wenn wir eine Erbschaft oder ein Vermächtnis zugesprochen bekommen, stellt dies zumeist einen sehr bedeutsamen Betrag dar, der die finanzielle Basis unseres Freundeskreises spürbar stärkt.

Dies sind die drei wichtigsten Einnahmequellen, mit denen wir den Eigenanteil des Hospizes jedes Jahr finanzieren. Dabei beginnt natürlich finanziell jedes Jahr bei Null. Deshalb dürfen und werden wir nie müde werden, Sie um Ihre finanzielle Unterstützung zu bitten. Nur mit Ihrer Hilfe können wir auf diesem hohen Niveau unseren Gästen im Hospiz ein Zuhause in der letzten Lebensphase sichern. Und das wollen und werden wir auch in den nächsten 25 Jahren tun. Dafür arbeiten wir, dafür setzen wir uns alle gemeinsam ein!

Vorstandsarbeit

Der Freundeskreis Elisabeth-Hospiz wird von einem Vorstand geführt, dem sieben Mitglieder angehören. Alle Mitglieder wurden auf der Mitgliederversammlung im Oktober 2015 für drei Jahre neu gewählt.
Unser Schatzmeister und stellvertretender Vorsitzender Karl Kreuzberg sowie die Beisitzerinnen Anke Goldberg, Ulrike Hauser und Kerstin Zorn sind bereits seit vielen Jahren im Vorstand tätig. Neu gewählt wurden Sandra Engels als Schriftführerin, Dr. Bernhard Schlags als Beisitzer und Heijo Hauser als Vorsitzender.
Seitdem treffen wir uns monatlich zu Vorstandssitzungen und haben bereits wichtige Initiativen auf den Weg gebracht. Dabei haben wir uns einem klaren Leitbild verpflichtet: Jede Entscheidung, die wir treffen, muss am Wohl unserer kranken Gäste und deren Angehörigen orientiert sein. Das Elisabeth-Hospiz hat in den letzten 25 Jahren eine wunderbare Arbeit geleistet. Unser Ziel ist natürlich, diese Arbeit für unsere Gäste auch für die nächsten 25 Jahre zu sichern. Dies alleine ist schon eine große Herausforderung. Trotzdem gilt: es gibt nichts, dass man nicht auch noch ein wenig besser machen kann. Deshalb möchten wir jeden Tag das Elisabeth-Hospiz noch ein ganz kleines Stückchen besser machen zum Wohle unserer Gäste und deren Angehörigen und Freunde.
Dabei spielen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hospiz eine zentrale Rolle. Sowohl die hauptberuflichen, als auch die ehrenamtlichen Kräfte sorgen erst dafür, dass unsere Gäste professionell und gleichzeitig auch liebevoll betreut werden. Allen, die in den letzten 25 Jahren diese anspruchsvolle Aufgabe übernommen haben, möchte ich meinen ganz herzlichen Dank und meine höchste Anerkennung aussprechen.
Damit wir alle gemeinsam dafür sorgen können, dass auch in den nächsten 25 Jahren unser Elisabeth-Hospiz seine so wichtige Aufgabe erfüllen kann, benötigen wir Ihre Hilfe. Ob als Mitglied unseres Freundeskreises oder durch Ihre Spende oder sonstige finanzielle Unterstützung. Aber auch durch Ihre ehrenamtliche Mitarbeit im Hospiz. Dies kann Ihre Mithilfe im Hospiz sein oder auch die Mitarbeit im Vorstand oder in der engen Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Freundeskreises. Ich möchte hier jeden, der uns auf welche Art auch immer unterstützen möchte, ganz herzlich bitten, sich bei mir zu melden: heijohauser@elisabeth-hospiz.de oder auch telefonisch unter 0175-5837777.

Ein Freundeskreis kann nie groß genug sein - insbesondere der einer so wunderbaren Einrichtung wie es das Elisabeth-Hospiz in Lohmar-Deesem seit 25 Jahren ist.

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Die Vorstandsmitglieder des Vereins



Heijo Hauser
Vorstandsvorsitzender









Karl Kreuzberg
2. Vorsitzender und Schatzmeister











Sanda Engels
Schriftführerin











Dr. Bernhard Schlags
Beisitzer









Ulrike Hauser
Beisitzerin









Anke Goldberg
Beisitzerin









Kerstin Zorn
Beisitzerin











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