Das Elisabeth Hospiz
Das
ambulante und stationäre Elisabeth-Hospiz wurde als gemeinnützige
GmbH 1990 eröffnet. Träger und Gesellschafter des Hospizes
ist der „Freundeskreis Elisabeth-Hospiz e. V.“ in
Lohmar, gegründet 1986.
Das stationäre Hospiz
Das ambulante Hospiz
Die Trauerbegleitung
Das Hospiz-Forum
Die Jugendinitiative „Neu-Seh-Land“
Das stationäre Hospiz
verfügt über 16 Einzelzimmer. Angehörige
und Freunde können in separaten Besucherzimmern oder bei
ihren Kranken im Zimmer übernachten und auch für längere
Zeit mit im Hospiz leben.
Die ärztliche Versorgung wird sichergestellt durch
einen in der Palliation (Schmerztherapie, Linderung der Krankheitsbeschwerden)
erfahrenen, niedergelassenen Facharzt für Inneres und durch
andere Fachärzte.
Die Kranken erhalten eine palliativ-medizinische Behandlung
und Pflege von 19 examinierten Schwestern und Pflegern, unterstützt
von Ehrenamtlichen, PraktikantInnen, Zivildienstleistenden und
jungen Frauen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren.
Gemeinsam mit einem Sozialpädagogen, Psychologen und Seelsorger
helfen diese, den Tag zu gestalten, persönliche Wünsche
zu erfüllen und dem verbleibenden Leben Sinn und Qualität
zu verleihen. Sie begleiten die kranken Gäste und deren Angehörigen
in der Auseinandersetzung mit der Krankheit, beim Abschiednehmen
und in der Trauer.
Aufnahme
zur vollstationären Hospizversorgung finden Kranke, wenn
der behandelnde Arzt erklärt, dass die Krankheit bereits
weit fortgeschritten ist und rasch fortschreitet und die Lebenserwartung
dadurch auf wenige Wochen oder einige Monate begrenzt ist.
Die Kosten werden bei Mitgliedern der gesetzlichen Kranken-/Pflegekasse durch die Kranken- und Pflegeversicherung übernommen.
Bei privat Versicherten und/oder Beihilfeberechtigten tragen die privaten Kranken- und Pflegekassen bzw. die Beihilfestellen die Kosten im Rahmen der geltenden Vereinbarungen oder Beihilferegelungen.
Ferner übernimmt der Förderverein des Hospizes den gesetzlich vorgeschriebenen Hospizanteil in Höhe von 10% der Kosten aus Spendenmitteln.
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Das ambulante Hospiz
Schwerkranke in der letzten Lebensphase, die am liebsten in ihrer
vertrauten Wohnung bis zuletzt bleiben möchten und können,
werden durch speziell vorbereitete Ehrenamtliche zu Hause betreut
und begleitet. Pflegende Angehörige erhalten dadurch Entlastung
und Beratung in der Auseinandersetzung mit den täglichen
Problemen. Alle anfallenden Kosten werden durch Spenden finanziert.
Die Krankenpflege erfolgt durch einen jeweils ortsansässigen
ambulanten Pflegedienst.
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Die Trauerbegleitung
In einem Trauergesprächskreis oder auch in Einzelgesprächen
besteht die Möglichkeit, durch eine Mitarbeiterin des Hospizes,
die über eine spezifische Ausbildung und langjährige
Erfahrung in der Trauerarbeit verfügt, Angehörige in
ihrer Trauer zu begleiten.
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Das Hospiz-Forum
Die
Bildungs- und Begegnungsstätte im Elisabeth-Hospiz dient
der Vorbereitung von Ehrenamtlichen, der Weiterqualifizierung
der Hauptberuflichen und der Begegnung von Angehörigen und
Interessierten zu Themen der Bearbeitung von Krankheitserlebnissen,
Abschied und grundsätzlichen Fragen der Hospizarbeit. Das
Hospiz-Forum organisiert und lädt ein zu Festen, Konzerten
und Benefizveranstaltungen.
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Die Jugendinitiative „Neu-Seh-Land“
Diese
Jugendinitiative gliedert sich in zwei Bereiche.
Erstens: Junge Menschen schenken dem Hospiz ein Jahr lang ihre
Zeit für die Betreuung der Kranken im Hospiz. Dafür
erhalten sie Taschengeld, Unterkunft und Verpflegung, Supervision,
Fortbildungs- und Begleitseminare.
Das Hospiz ist eine anerkannte Stelle für den Zivildienst
und für das Freiwillige Soziale Jahr.
Zweitens: Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden
Angebote gemacht, sich auf das Tabuthema unserer Gesellschaft,
schwere Krankheit, Trauer und Sterben müssen einlassen zu
können. Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeit
individuelle Begleitung bei akuter Trauer in Anspruch zu nehmen.
Durch
pädagogisch und methodisch vorbereitete Veranstaltungen,
Seminare und Workshops erfahren die Jugendlichen, dass Krankheit,
Sterben und Trauer natürliche zum menschlichen Leben gehörende
Ereignisse sind. Durch die Erfahrung eines menschenwürdigen
Umgangs mit Sterbenskranken haben sie Einfluß auf einen
gesellschaftlichen Wertewandel und lernen selbst „neu sehen“.
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Um alle Aufgaben des Hospizes erfüllen zu können, ist
das Hospiz auf ehrenamtliche Mitarbeit und finanzielle Unterstützung
angewiesen.

