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Wir über uns

Das Elisabeth Hospiz

Das stationäre Elisabeth-Hospiz wurde 1990 als gemeinnützige GmbH eröffnet. Träger und Gesellschafter des Hospizes ist der „Freundeskreis Elisabeth-Hospiz e. V.“ in Lohmar, gegründet 1988.

Das stationäre Hospiz
Die Trauerbegleitung
Das Hospiz-Forum
Die Jugendinitiative „Neu-Seh-Land“

Das stationäre Hospiz

verfügt über 16 Einzelzimmer. Angehörige und Freunde können in separaten Besucherzimmern oder bei ihren Kranken im Zimmer übernachten und auch für längere Zeit mit im Hospiz leben.

Die ärztliche Versorgung ist durch zwei in der Palliativmedizin weitergebildete Ärzte sichergestellt. Auf Wunsch des Gastes kann auch der eigene Hausarzt die Betreuung im Hospiz übernehmen.

Die Kranken erhalten eine palliativ-medizinische Behandlung und Pflege von 19 examinierten Schwestern und Pflegern, unterstützt von PraktikantInnen und jungen Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen im Freiwilligen Sozialen Jahr und Bundesfreiwilligendienst.

Gemeinsam mit einem Sozialpädagogen, einer Trauerbegleiterin und Seelsorgerin helfen diese, den Tag zu gestalten, persönliche Wünsche zu erfüllen und dem verbleibenden Leben Sinn und Qualität zu verleihen. Sie begleiten die kranken Gäste und deren Angehörigen in der Auseinandersetzung mit der Krankheit, beim Abschiednehmen und in der Trauer.

Aufnahme zur vollstationären Hospizversorgung finden Kranke, wenn der behandelnde Arzt erklärt, dass die Krankheit bereits weit fortgeschritten ist und rasch fortschreitet und die Lebenserwartung dadurch auf wenige Wochen oder einige Monate begrenzt ist.

Die Kosten werden bei Mitgliedern der gesetzlichen Kranken-/Pflegekasse durch die Kranken- und Pflegeversicherung übernommen.
Bei privat Versicherten und/oder Beihilfeberechtigten tragen die privaten Kranken- und Pflegekassen bzw. die Beihilfestellen die Kosten im Rahmen der geltenden Vereinbarungen oder Beihilferegelungen.

Ferner übernimmt der Förderverein des Hospizes den gesetzlich vorgeschriebenen Hospizanteil in Höhe von 5% der Kosten aus Spendenmitteln. Für den Kranken verbleibt kein Eigenanteil.
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Die Trauerbegleitung

In Trauergesprächen besteht die Möglichkeit, durch eine Mitarbeiterin des Hospizes, die über eine spezifische Ausbildung und langjährige Erfahrung in der Trauerarbeit verfügt, Angehörige in ihrer Trauer zu begleiten.
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Das Hospiz-Forum

Die Bildungs- und Begegnungsstätte im Elisabeth-Hospiz dient der Vorbereitung von Ehrenamtlichen, der Weiterqualifizierung der Hauptberuflichen und der Begegnung von Angehörigen und Interessierten zu Themen der Bearbeitung von Krankheitserlebnissen, Abschied und grundsätzlichen Fragen der Hospizarbeit. Das Hospiz-Forum organisiert und lädt ein zu Festen, Konzerten und Benefizveranstaltungen.
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Die Jugendinitiative „Neu-Seh-Land“

Diese Jugendinitiative gliedert sich in zwei Bereiche.

Erstens: Junge Menschen schenken dem Hospiz ein Jahr lang ihre Zeit für die Betreuung der Kranken im Hospiz. Dafür erhalten sie Taschengeld, Unterkunft und Verpflegung, Supervision, Fortbildungs- und Begleitseminare.

Zweitens: Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden Angebote gemacht, sich auf das Tabuthema unserer Gesellschaft, schwere Krankheit, Trauer und Sterben müssen einlassen zu können. Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeit individuelle Begleitung bei akuter Trauer in Anspruch zu nehmen.

Durch pädagogisch und methodisch vorbereitete Veranstaltungen, Seminare und Workshops erfahren die Jugendlichen, dass Krankheit, Sterben und Trauer natürliche zum menschlichen Leben gehörende Ereignisse sind. Durch die Erfahrung eines menschenwürdigen Umgangs mit Sterbenskranken haben sie Einfluß auf einen gesellschaftlichen Wertewandel und lernen selbst „neu sehen“.
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Um alle Aufgaben des Hospizes erfüllen zu können, ist das Hospiz auf ehrenamtliche Mitarbeit und finanzielle Unterstützung angewiesen.