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Oft gestellte Fragen

1. Was bedeutet Hospiz?
2. Was leistet dieses Hospiz?
3. Wie ist die ärztliche Versorgung?
4. Wer wird aufgenommen?
5. Wie groß ist das stationäre Hospiz?
6. Was kostet die Versorgung im Hospiz?
7. Wer ist der Träger?
8. Wie kann man das Hospiz unterstützen?
9. Wo liegt das Hospiz?


1. Was bedeutet Hospiz?

Es ist ein Zuhause, wo Menschen in der letzten Lebensphase Geborgenheit, Solidarität und liebevolle Krankenpflege erleben. Durch diesen menschlichen Halt können Schwerkranke im Hospiz das Ertragen von Krankheit und Sterben als einen bedeutenden Teil ihres Lebens in Würde bis zuletzt erfahren.

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2. Was leistet dieses Hospiz?

Durch eine spezielle Schmerztherapie und menschliche Begleitung kann die Geißel der Schmerzen nahezu ganz genommen werden. Examinierte Pflegekräfte behandeln, pflegen und begleiten mit viel Zeit und Zuwendung - unterstützt von Ehrenamtlichen - die Gäste im Hospiz. Sie sind bemüht, persönliche Wünsche und Bedürfnisse so weit wie möglich zu erfüllen, so dass die Angst vor dem Sterben und die Beschwerden der Krankheit so spürbar gelindert werden, dass das Leben Sinn und Qualität behalten kann. Die Selbstbestimmung des Kranken bestimmt den Tagesablauf und beinhaltet auch die Mitentscheidung über Art und Ausmaß der Therapie; d.h. es geschehen z. B. keine lebensverlängernden Maßnahmen gegen den Willen des Kranken.

Auch die Angehörigen werden im Abschiednehmen und in ihrer Trauer begleitet. Angehörige haben die Möglichkeit im Hospiz mitzuwohnen.

Im interdisziplinären Team arbeiten gemeinsam mit den Schwestern und Pflegern die Ärzte, Krankengymnasten, ein Sozialpädagoge, eine Trauerbegleiterin und eine Seelsorgerin.

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3. Wie ist die ärztliche Versorgung?

Die palliative, d. h. gezielt schmerz- und beschwerdelindernde medizinische Behandlung erfolgt durch zwei in der Palliativmedizin fortgebildete Ärzte, die die Kranken regelmäßig besuchen. Auf Wunsch des Kranken kann auch der eigene Hausarzt die med. Betreuung übernehmen. Je nach Indikation werden auch andere Fachärzte hinzugezogen.

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4. Wer wird aufgenommen?

Jeder, unabhängig vom Einkommen, von Religion oder Krankeitsbild kann aufgenommen werden, wenn der Arzt attestiert, dass die Krankheit weit fortgeschritten und deshalb nur noch eine begrenzte Lebenserwartung bis zu einigen Monaten besteht. Manchmal stabilisiert sich die Krankheit so, dass Gäste das Hospiz vorübergehend oder auf Dauer wieder verlassen können.

Vor Aufnahme besteht die Möglichkeit, das Hospiz durch einen persönlichen Besuch kennenzulernen.

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5. Wie groß ist das stationäre Hospiz?

Das stationäre Elisabeth-Hospiz in Lohmar hat 16 Einzelzimmer und kann 16 Kranke zur vollstationären Pflege aufnehmen, die von 19 Schwestern und Pflegern versorgt werden.

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6. Was kostet die Versorgung im Hospiz?

Die Kosten werden bei Mitgliedern der gesetzlichen Kranken-/Pflegekasse durch die Kranken- und Pflegeversicherung vollständig übernommen, somit entsteht kein Eigenanteil. Bei privat Versicherten und/oder Beihilfeberechtigten tragen die privaten Kranken- und Pflegekassen bzw. die Beihilfestellen die Kosten im Rahmen der geltenden Vereinbarungen oder Beihilferegelungen. Ferner übernimmt der Förderverein des Hospizes den gesetzlich vorgeschriebenen Hospizanteil in Höhe von 5% der Kosten aus Spendenmitteln. Um den personalintensiven hohen Pflege- und Betreuungsaufwand halten zu können, ist das Hospiz auf ehrenamtlich Mitwirkende, auf Spender und Mitglieder im Förderverein dringend angewiesen.

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7. Wer ist der Träger?

Der gemeinnützige Verein "Freundeskreis Elisabeth-Hospiz e.V." ist Träger der gemeinnützigen Elisabeth-Hospiz GmbH. Diese Einrichtung ist von kirchlichen oder sonstigen Verbänden inhaltlich wie finanziell unabhängig. Das Hospiz wurde mit einer Anschubfinanzierung als Modellprojekt vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, der Stiftung Wohlfahrtspflege und der Deutschen Krebshilfe gefördert. Das Hospiz ist Mitglied im Deutschen paritätischen Wohlfahrtsverband.

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8. Wie kann man das Hospiz unterstützen?

5 % aller Kosten in Pflege und Betreuung übernimmt das Hospiz aus Spenden. Das Hospiz ist daher auf Unterstützung dringend angewiesen. Unterstützung ist möglich durch:

- eine Mitgliedschaft im Förderverein „Freundeskreis Elisabeth-Hospiz“.
- Geld und Sachspenden.
- Kranzspenden.
- Benefizveranstaltungen.
- ehrenamtliche Mitarbeit.
- Vermächtnisse und Zuwendungen in die dem Hospiz nahestehende Stiftung
„Endlich leben“.
- projektbezogene Spende z. B. für das Jugendprojekt „Neusehland“.

[ Zum Anfang ] [ Siehe auch: "Was Sie tun können" ]

9. Wo liegt das Hospiz?

In einem parkähnlichen Garten am Rande eines ruhigen, idyllischen Dorfes des Rhein-Sieg-Kreises, 25 km von Bonn und Köln entfernt.


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